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Europa unzureichend auf Drohnenangriffe vorbereitet
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aero.de Luftfahrtnachrichten
Es sei jedoch "sehr wahrscheinlich", dass Russland eine Kampagne gegen Europa gestartet habe.Die Studie wurde Anfang Juli erstmals veröffentlichte; die Hanns-Seidel-Stiftung machte angesichts des Drohnen-Vorfalls in Leipzig nun erneut darauf aufmerksam.
"Unser wesentliches Urteil ist, dass Europas derzeitige Anti-Drohnen-Architektur noch nicht auf der Höhe der Bedrohung ist, obwohl die NATO, die EU und die nationalen Regierungen inzwischen dem Thema mehr Aufmerksamkeit schenken", schreiben die Autoren der Studie.
Die Behörden seien gespalten, die Optionen, die als Antwort auf Angriffe zur Verfügung stünden, nicht ausreichend.
In den Ländern werde zu stark national gedacht, statt über ganz Europa die Punkte zusammenzuführen, kritisierten die Wissenschaftler.
"Es ist alarmierend: Europa ist auf diese Form hybrider Bedrohung bislang nicht ausreichend vorbereitet", sagte der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Bayerns CSU-Fraktionschef im Landtag, Klaus Holetschek.