Begrenzt belustigte MadrilenenPassend dazu wird gemunkelt, Infantino habe (mal wieder im Alleingang) seinem Busenfreund versprochen, das WM-Finale 2030 in Casablanca stattfinden zu lassen. Und so vehement wie die FIFA dies dementiert („Falsch und irreführend“), scheint etwas dran zu sein. Schließlich ist in der Stadt, die passenderweise „Weißes Haus“ heißt, mit dem 115.000 Plätze bietenden „Grand Stade de Casablanca“ die größte Fußballarena der Welt in Planung und die sollte schließlich nicht sinnlos in der Gegend herumstehen. In Madrid, wo man Unsummen in die Modernisierung des Estadio Santiago Bernabéu gesteckt hat, findet man das nur begrenzt lustig, aber die Entscheidung trifft nun mal die FIFA. Und so kann sich Gianni den König aussuchen, der mit ihm 2030 den Cup überreichen wird.