Im Zuge des Migrationsstreits zwischen Spanien und Italien ist es zu ersten Zurückweisungen an der spanischen Grenze gekommen. Spanische Behörden hätten zehn Reisenden aus Italien die Einreise verweigert, teilte das Innenministerium in Madrid mit. Seit Samstag gelten in Spanien vorübergehend Grenzkontrollen für Menschen, die aus Italien einreisen. So betont die italienische Regierung, dass es nur um Ankömmlinge geht, die aus Ländern außerhalb der Europäischen Union kommen – de facto aus Afrika. Juli waren rund 72.000 Menschen von Marokko aus auf die spanische Exklave in Nordafrika gelangt, viele von ihnen schwimmend.