Die Geräte-Initiative, über die seit 2020 über 600.000 Kinder gegen einen Kostenbeitrag eigene Laptops und Tablets bekommen habe, sieht Stockinger insgesamt skeptisch. Er will darüber diskutieren, ob es nicht sinnvoller wäre, die Mittel für die Schülerlaptops einzusparen und nach dem Vorbild Finnlands stattdessen die Schulen mit Geräten auszustatten, die die Kinder und Jugendlichen dann bei Bedarf nutzen können. Ein "Riesenproblem" bei der "Digitalen Grundbildung" ist für Stockinger unabhängig von der Hardware immer noch der Mangel an Lehrkräften, die eine Ausbildung dafür haben. "Und wir haben leider in Schulen immer wieder das Problem, dass sie auch als Restfach verwendet wird." Unterrichtet werde dann von jenen, die noch zusätzliche Stunden brauchen - nach dem Motto "das kann eh jeder".