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US-Arbeitsmarkt: Lieber zocken statt arbeiten
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DIE ZEIT | Nachrichten, News, Hintergründe und Debatten
SchließenArtikelzusammenfassungDer US-Arbeitsmarkt hat seinen Teflon-Effekt verloren.
Noch irritierender ist, dass die auf 4,1 Prozent gesunkene Arbeitslosenquote kein Feelgood-Indikator ist, sondern vor allem daher rührt, dass mehr Menschen aus dem Erwerbsleben verschwinden, länger erfolglos suchen oder als „entmutigte Arbeitssuchende“ aus dem offiziellen Radar fallen.
Parallel beschleunigt sich das Produktivitätswachstum dank KI, Software und Automatisierung, während Konzerne von Microsoft bis Visa Jobs abbauen und die Lohnquote auf ein historisches Tief sinkt – der ökonomische Kuchen wächst also, aber die Beschäftigten bekommen immer kleinere Krümel.
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