Düsseldorf - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Pläne von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für den Umgang mit dem historischen Niedrigwasser scharf kritisiert. "Die Maßnahmen, die der Bundesverkehrsminister präsentiert, zeigen: Die Regierung hat nicht verstanden, dass niedrige Flusspegel ein Symptom der Klimakrise sind", sagte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Doch intakte Flusslandschaften seien ein Schlüssel für den Wasserrückhalt in der Landschaft, der Niedrigwasser abmildere, fügte Bandt hinzu. Der Verkehrsminister müsse dafür sorgen, dass die Schieneninfrastruktur zukünftig in der Lage sei, Engpässe der Binnenschifffahrt besser aufzufangen, forderte der BUND-Vorsitzende. Aufgrund der Erderhitzung werden in bestimmten Gebieten Dürren und Niedrigwasser häufiger und heftiger.