Die Feier gab einen Eindruck von der religiösen Innigkeit, mit der in Italien der Fußball verehrt wird. Baresi hat seine gesamte Karriere – von 1978 bis 1997 – beim selben Verein verbracht und mit AC Milan mehrmals die Meisterschaft und Champions League gewonnen. Er spielte auf der Position des Liberos, das heißt, er dirigierte die Abwehr und trieb mit Pässen das Spiel voran. Auch der capitano verlor kein böses Wort über den cavagliere, der den Abwehrchef seinerseits auf Händen trug. Einer der üblen Gesellen, die der Sportart derzeit zu schaffen machen, ist Fifa-Präsident Gianni Infantino.