Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat jüngst mehrere Großprojekte angestoßen, mit denen das Land seine Rolle als zentrale Logistikdrehscheibe zwischen Europa und Asien ausbauen will. Sie soll die Transitstrecke zwischen China und Europa nach Angaben der Regierung um rund 1.000 Kilometer verkürzen und die Transportzeiten deutlich reduzieren. Die geografische Lage des Landes zwischen Europa und Asien solle künftig noch stärker als wirtschaftlicher Standortvorteil genutzt werden. Industrie, Maschinenbau, Automobilhersteller, Chemieunternehmen, Logistikdienstleister und der Handel könnten von schnelleren und resilienteren Transportwegen zwischen Europa und Asien profitieren. Mit den jüngsten Infrastrukturinvestitionen verfolgt Kasachstan das Ziel, seine Position als verlässlicher Wirtschafts- und Transitpartner zwischen Europa und Asien weiter auszubauen.