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Nationaler Sicherheitsrat: Sicherheit in Superzeitlupe
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DIE ZEIT | Nachrichten, News, Hintergründe und Debatten
August, feiert ein Gremium seinen ersten Geburtstag, dessen pompöser Name in krassem Widerspruch zu seiner gelebten Bedeutung steht: Nationaler Sicherheitsrat.
Der wichtigste sicherheitspolitische Berater des Kanzlers sind also ein Technokrat im Gedärm des Kanzleramts und der Kanzler selbst.
So einen Sicherheitsrat braucht niemandEinen nationalen Sicherheitsrat, der sich – wie jetzt gerade geschehen – auf Zuruf der neuen Kanzleramtsministerin versammeln muss, um sich erst mal einen Überblick zu verschaffen, braucht niemand.
Die Alternative ist also klar: Entweder bekommt der Nationale Sicherheitsrat einen sicherheitspolitischen Strategen als Chef – oder man schafft ihn wieder ab.
Sondern darum, demjenigen, den man für verantwortlich hält, von vornherein klarzumachen, dass sein Handeln Konsequenzen haben wird.