Die Forschungsgruppen verglichen in einer Beobachtungsstudie 52.971 neue Anwender:innen von Tirzepatid mit neuen Anwender:innen von Sitagliptin. Nach einem Jahr lag das MACE-Risiko unter Tirzepatid bei 2,9 % gegenüber 4,4 % unter Sitagliptin. Darüber hinaus waren unter Tirzepatid Krankenhausaufnahmen aufgrund von Infektionen seltener (HR 0,64). Ebenso waren die infektionsbedingte Mortalität (HR 0,40) und die Gesamtmortalität (HR 0,55) niedriger als unter Sitagliptin. Nach Einschätzung der Autor:innen liefert die Studie eine praxisnahe und transparente Bewertung der potenziellen Effekte einer Tirzepatid-Initiierung in der Routineversorgung.