Doch bei einem Teil der Konsumierenden führt Cannabis nicht zur Entspannung – sondern zu starker Übelkeit, krampfartigen Bauchschmerzen und nicht enden wollendem Erbrechen. Woran liegt das und warum trifft CHS manche Menschen und andere nicht? Prof. Dr. Ursula Havemann-Reinecke ist Professorin für Psychiatrie mit dem Schwerpunkt Suchtmedizin und eine der wenigen Expertinnen für CHS in Deutschland. Sie erklärt: „In der Forschung geht man heute davon aus, dass CHS eine Folge einer Cannabisintoxikation ist. Offiziell geht man davon aus, dass etwa eine von tausend Personen von CHS betroffen ist.