Das Ziel: Mit der „Global Sumud Flotilla“ die israelisch-ägyptische Seeblockade durchbrechen und der hungernden Zivilbevölkerung Hilfsgüter bringen. Am Mittwoch hatte die israelische Marine damit angefangen, die selbsternannte Hilfsflotte zu stoppen und die 400-köpfige Besatzung ans israelische Festland zu bringen. Aus türkischen Diplomatenkreisen hieß es, es sollten am Samstag 36 Türken sowie Staatsangehörige aus zwölf weiteren Ländern per Sonderflug in Istanbul eintreffen. Nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt befanden sich 14 Deutsche von der „Global Sumud Flotilla“ in Israel in Gewahrsam. Dies war 2007 nach der Machtübernahme der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas eingeführt worden und wird auch von Ägypten mitgetragen, das im Süden an den Küstenstreifen grenzt.