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Nepal krönt neue „lebende Göttin“ – Menschenrechtler üben Kritik
['Emma Firlus']
Berliner Morgenpost
In Nepals Hauptstadt Kathmandu ist Ende September ein zweieinhalbjähriges Mädchen zur neuen Kumari, der sogenannten „lebenden Göttin“, ernannt worden.
Die Tradition der Kumari reicht Jahrhunderte zurück und verbindet hinduistische und buddhistische Glaubensvorstellungen.
Verehrt wird die Kumari als Inkarnation der Göttin Taleju Bhawani.
Gleichzeitig lebt die Kumari in strenger Abgeschiedenheit, darf nur wenige ausgewählte Spielkameraden haben und wird von der Außenwelt weitgehend abgeschottet.
Erst seit einem Urteil des Obersten Gerichtshofs 2008 ist verpflichtend, dass die Kumari Privatunterricht im Palast erhält.