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Wer Kunst fördern will, muss das Sammeln erleichtern
['Brigitte Löw-Radeschnig']
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Und genau dieses Vertrauen wird erschüttert, wenn gesellschaftlich etablierte Künstler:innen, deren Werke hohe Preise erzielen, das eigene Werk neu bewerten.
Mitunter wird ihre Qualität relativiert, ihre Bedeutung heruntergespielt oder sogar ihre Authentizität infrage gestellt.
Komplizierter wird die Situation nach dem Tod des Künstlers, da diese Urheberrechte auf die Erben übergehen.
Daher ist im Gesetz zu ergänzen: Wenn das Werk vom Urheber in Verkehr gebracht wurde, darf er die Urheberbezeichnung nicht mehr ändern.
Wer den österreichischen Kunstmarkt stärken will, muss deshalb beides tun: den Einstieg ins Sammeln erleichtern und bestehende Sammlungen rechtlich besser schützen.