Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen zum mutmaßlichen versuchten Drohnen-Anschlag am Flughafen Leipzig/Halle. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Zuvor hatten die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen die Ermittlungen geführt. Bundesanwaltschaft spricht von »schwerwiegendem Angriff«Am späten Dienstagabend wurde auf dem Gelände des Leipziger Flughafens eine Drohne sichergestellt, die eine Sprengvorrichtung trug. Sprengstoff an der Drohne bereits aus älteren Terrorangriffen bekanntDer Flughafen hatte in der Nacht zum Mittwoch nach dem Fund der Drohne den Flugbetrieb eingestellt.