SchließenArtikelzusammenfassungEin unscheinbarer Berliner Rentner sitzt vor Gericht, und auf der Leinwand flackert das Setup eines mutmaßlichen Serienverbrechens auf: Kamera aufs Bett, ChatGPT-Anfragen zu Midazolam, dazu Videos, in denen Frauen regungslos daliegen. Die Staatsanwaltschaft wirft Frank S. vor, zwischen 2016 und 2022 insgesamt 14 Frauen nach Dates über Portale mit sedierenden Substanzen betäubt, vergewaltigt und die Taten wie ein widerwärtiges True-Crime-Archiv dokumentiert zu haben; die Vergewaltigungen ließ er einräumen, zur Betäubung schweigt er vorerst. Auf die Spur kamen Ermittler Frank S. über einen Hinweis aus Niedersachsen, ausgelöst durch journalistische Recherchen, danach förderten Durchsuchungen Datenträger, Ordner mit Frauennamen und mutmaßliche Verbindungen zu weiteren Tätern zutage – ein Lehrstück darüber, wie sehr solche Delikte ohne Zufallsfunde im Dunkeln bleiben. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send