Instanz: TeilenTeilen:Sind Gasturbinen bereit für die Wasserstoffwirtschaft? Auf den Punkt gebracht:• Herausforderung: Gasturbinen für die Stromerzeugung und Luftfahrt werden bislang mit fossilen Brennstoffen betrieben und verursachen 15% der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen. Verursacht wird die Versprödung durch chemische Reaktionen zwischen Wasserstoff und Kohlenstoff, die Karbide abbauen und Methan bilden. Bei erhöhten Temperaturen kommt noch ein weiterer Effekt hinzu: Wasserstoff dringt in die Karbide, die eigentlich für die Festigkeit des Werkstoffs verantwortlich sind, und verbindet sich dort mit Kohlenstoff. Die jetzigen Untersuchungen zeigen allerdings, dass bei erhöhten Temperaturen und der Verwendung von Wasserstoff als Energieträger Karbide die Eintrittspforte für Wasserstoffversprödung sein können.