Instanz: TeilenTeilen:Wurmmittel für Weidetiere bringen Nahrungsketten durcheinanderPressestelle Uni Kiel Presse, Kommunikation und MarketingChristian-Albrechts-Universität zu Kiel06.08.2026 10:00Ein gängiges Mittel gegen Parasiten gelangt über den Boden zu Pflanzen und Insekten – und stört dort das ökologische Gleichgewicht. Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Universität Trier weisen erstmals nach, dass ein weitverbreitetes Wurmmittel für Weidetiere nicht nur einzelne Pflanzen und Insekten schädigt, sondern ganze ökologische Beziehungsgefüge verändert. Sie kombinierten drei Arten: die Kultur-Erdbeere, die Grüne Pfirsichblattlaus und die Hainschwebfliege. Anschließend erfassten die Forschenden, wie viele Früchte die Pflanzen bildeten, wie viele Blattläuse an den Pflanzen auftraten und wie viele Eier die Schwebfliegen legten. Offen ist bisher, wie das Wurmmittel diese Effekte genau auslöst.