▶ Diesen Artikel anhörenLaser sind aus dem Alltag und der Forschung nicht mehr wegzudenken – etwa in der Datenübertragung, Messtechnik oder Fertigung. Dabei war der Maser tatsächlich sogar der Vorläufer des Lasers und funktioniert nach demselben physikalischen Prinzip. Er funktioniert ähnlich wie eine Schaukel: nur Mikrowellen-Schwingungen mit der richtigen Frequenz bauen sich immer weiter auf und werden verstärkt. Dabei funktioniert der Maser wie eine tickende Uhr – ein Oszillator – deren Frequenz stark vom Umgebungsmagnetfeld abhängt. Damit ist eine Präzision erreicht, die für künftige Anwendungen in der Messtechnik und sogar für GPS-unabhängige Navigation interessant ist.