SchließenArtikelzusammenfassungWashington öffnet im Ebola-Drama überraschend noch einmal den Geldhahn. Die US-Regierung unter Donald Trump stellt zusätzlich 242 Millionen Dollar für Sofortmaßnahmen, Prävention und humanitäre Hilfe in Aussicht – ein Move, der fast wie ein Plot-Twist wirkt, weil dieselbe Administration seit Amtsantritt eher den globalen Rückzug probt, Budgets zusammenstreicht und der WHO den Rücken kehrt. Konkret knüpft das State Department an G7-Zusagen vom Juni an, beziffert die direkten Ebola-Hilfen nun auf mehr als 512 Millionen Dollar und ergänzt das Paket um 350 Millionen für humanitäre Einsätze in der Demokratischen Republik Kongo, im Südsudan und in Uganda. Der größere Frame ist düster: Im Osten des Kongo hat sich die Seuche in gut zweieinhalb Monaten zum größten jemals dort registrierten Ausbruch hochgeschraubt, mit knapp 4.000 laborbestätigten Fällen und mehr als 1.800 Toten – Zahlen, die klingen wie ein Alarmton im Endlos-Loop. Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send