Köln (ots) -Der Bericht über ein von der Stadt Köln abgelehntes Hilfsangebot des Landes NRW zur Vorbereitung von Abschiebungen hat zu empörten Reaktionen in Bund, Land und Stadt geführt. Der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif (CDU), Obmann im Innenausschuss, wandte sich in einem Brief, der dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vorliegt, an Oberbürgermeister Torsten Burmester und sprach von einem "unfassbaren Vorgehen Ihrer Stadtverwaltung", die an "vorsätzliches Staatsversagen" grenze. "Es ist nicht die Aufgabe der Ausländerbehörde, die Beschaffung von Ausweisdokumenten zu boykottieren." Die Kölner Ausländerbehörde lehnte dies ab.NRW-Fluchtministerin Verena Schäffer (Grüne) wollte sich nicht äußern. "Rückführungen dürfen nicht am politischen Unwillen einzelner Kommunen scheitern", sagte der FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende Henning Höne.Pressekontakt:Kölner Stadt-AnzeigerNewsdeskTelefon: 0221 224 2080Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/66749/6328095