Von Maximiliaan MichelsenEnde Februar griffen die USA und Israel Ziele im Iran an, die Lage im Nahen Osten eskalierte, der Ölpreis zog an. Der Kurs ist aber nur die Oberfläche; interessanter ist die Struktur darunter. Auch die Wall Street schaut hin: Der Chef der NYSE-Muttergesellschaft ICE sagte öffentlich, Hyperliquid verzeichne im Kryptobereich bereits mehr Volumen als die Nasdaq. Auch die Tokenstruktur birgt Risiken: Für das Gründerteam werden schrittweise weitere Token freigeschaltet, und die Rückkäufe federn diese Verwässerung nur bei anhaltend hoher Aktivität ab. Hyperliquid zeigt trotzdem, wie eine nächste Generation von Börseninfrastruktur aussehen könnte – global, digital, permanent geöffnet, mit einer deutlich schlankeren Kostenbasis als das traditionelle Modell.