»Trotz der unermüdlichen Bemühungen der medizinischen Teams vor Ort verbreitet sich die Krankheit in alarmierendem und beispiellosem Tempo«, sagte Boulle weiter. Besorgniserregend sei vor allem, dass es keinerlei Anzeichen gebe, dass sich der Ausbruch verlangsamt. »Neue Verdachtsfälle werden nahezu täglich aus neuen Orten gemeldet, jenseits von bereits identifizierten Übertragungsketten.« Nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums gab es am Montag insgesamt 3874 bestätigte Ebolafälle, 1751 davon endeten tödlich. Die späte Erkennung von Fällen hat laut Behörden maßgeblich zur Sterblichkeitsrate von 45 Prozent beigetragen.