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Hanseatisches Oberlandesgericht: Haftstrafen im Prozess gegen "Letzte Verteidigungswelle"
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Legal Tribune Online - Aktuelles aus Recht und Justiz für Juristen
Foto: picture alliance/dpa/Pool dpa | Marcus BrandtSeit März standen in Hamburg mutmaßliche Mitglieder der rechten Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" vor Gericht.
AnzeigeGut fünf Monate nach Prozessbeginn im Fall der "Letzten Verteidigungswelle" hat der Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts (OLG) Hamburg am Mittwoch sein Urteil gesprochen und Haftstrafen zwischen anderthalb und fünf Jahren verhängt.
Auch Beihilfe zu den Taten (§ 27 StGB), gefährliche Körperverletzung (§ 224 StGB) und Nötigung (§ 240 StGB) gehörten zum Anklagekomplex.
Anschlagspläne via ChatgruppeDie Mitglieder der Gruppe verstanden sich nach Auffassung des Gerichts als letzte Instanz zur Verteidigung der "Deutschen Nation".
Ende Juni waren in Thüringen noch zwei weitere Jugendliche als mutmaßliche Mitglieder der "Letzten Verteidigungswelle" verhaftet worden.