Instanz: TeilenTeilen:Brandhäufigkeit in Arktis durch menschliche Aktivitäten mehr als verdoppeltKurt Bodenmüller KommunikationUniversität Zürich05.08.2026 09:00Brände in der Arktis hängen mit steigenden Temperaturen und zunehmend trockenen Bedingungen zusammen, aber nicht nur. Brände in der Arktis sind kein rein regionales Problem, wie der dunstige Himmel in der Schweiz im vergangenen Sommer gezeigt hat – trotz ansonsten sonnigen Wetters. Da direkte und konsistente Daten zu menschlichen Aktivitäten in der gesamten Arktis schwer zu beschaffen sind, nutzten die Forschenden künstliches Nachtlicht als satellitengestützten Indikator für menschliche Präsenz, einschliesslich Siedlungen und industrielle Aktivitäten. «Unsere Ergebnisse zeigen, dass in der Arktis Brände in beleuchteten Gebieten 2.5-mal häufiger auftraten als in klimatisch ähnlichen, unbeleuchteten. Feuer können Wohnhäuser, Infrastruktur, Verkehrswege, Lebensgrundlagen und die öffentliche Gesundheit ebenso bedrohen wie kulturell bedeutsame Landschaften und wertvolle Ökosysteme, die die lokale Lebensweise und die arktische Biodiversität stützen.