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Cannabis-Wirkstoff THC kann traumabedingte Albträume ausschalten
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Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben daher untersucht, ob ein verschreibungspflichtiges Medikament mit dem Cannabinoid THC, einem Wirkstoff der Hanfpflanze, helfen kann.
Zur Linderung werden unter anderem Antidepressiva oder blutdrucksenkende Medikamente eingesetzt, doch diese wirken nur bedingt und meist nicht gegen die Albträume.
Für ihre aktuelle Untersuchung wählten die Forschenden ein direkt aus der Hanfpflanze gewonnenes THC in Form von Tropfen – das verschreibungspflichtige Medikament Dronabinol.
„Mehr als ein Drittel der mit Dronabinol Behandelten berichteten, dass sie nach zehn Wochen gar keine Albträume mehr erlebt haben.
Darüber hinaus beteiligt waren Forschende der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus, der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, Mannheim.