47 Prozent der Minderjährigen seien im ersten Quartal dieses Jahres unterernährt gewesen. 14 Millionen von ihnen leiden demnach unter akutem Hunger. »Extremer Hunger treibt Migration und Radikalisierung«Die Folgen dürften einmal auch über die Landesgrenzen Afghanistans hinaus spürbar werden, warnte Aylieff: »Extremer Hunger treibt Migration und Radikalisierung voran und führt letztlich zu Instabilität. Wie die Geschichte zeigt, neigt Instabilität nicht dazu, an den Grenzen haltzumachen.« In einigen Krisenregionen sei die Verteilung von Lebensmitteln komplett eingestellt worden, da »einfach die Mittel fehlen«.