Vorstand und Aufsichtsrat von Hugo Boss lehnen die Übernahme ab und argumentieren, dass sie „den Wert des Unternehmens und sein Zukunftspotenzial nicht angemessen widerspiegelt“. Uwe Rathausky, Geschäftsführer von GANÉ Investment, einem Fondsmanager mit Beteiligung an dem Modeunternehmen, sagt, Ashleys Angebot von 38 Euro je Aktie bedeute eine „erhebliche Unterbewertung“ von Hugo Boss. Die Aktie wurde den Großteil dieses Jahres zwischen 36 und 37 Euro gehandelt, wodurch der angebotene Aufschlag vergleichsweise gering ausfällt. Nach deutschem Recht war er verpflichtet, ein Übernahmeangebot vorzulegen, sobald sein Anteil an Hugo Boss die Schwelle von 30 Prozent überschritt – was nun der Fall ist. Sollte das Unternehmen weiter schwächeln, wäre er in einer starken Position, es zu übernehmen.