Berlin - Der Anteil der Gründungsinteressierten, die vor allem mangels Erwerbsalternativen eine eigene Firma gründen wollen, liegt mit 36 Prozent auf dem höchsten Stand seit elf Jahren. Das geht aus dem noch unveröffentlichten Report Unternehmensgründung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hervor, über den die "Rheinische Post" (Mittwochausgabe) berichtet. Demnach nahm die Zahl der Firmengründungen 2025 gegenüber dem Vorjahr deutlich um mehr als 20.000 auf gut 171.000 zu. 73 Prozent der Gründer wünschten sich einfachere Regeln, so der Gründungsreport. Fast vier von zehn Interessierten wollten in erster Linie gründen, weil sie angesichts der wirtschaftlichen Lage und der Transformation in vielen Branchen um ihren Arbeitsplatz fürchteten.