Grundsätzlich begrüße man allerdings, wenn die Dienste freiwillig blieben, sagte Diakoniepräsident Rüdiger Schuch der "Welt" (Mittwochausgabe).Freiwilligendienste seien ein Motor für die Demokratie. Eine Dienstverpflichtung sei auch keine passende Antwort auf die Herausforderungen des derzeitigen Fachkräftemangels und Entlohnungsdefizits im Bildungs-, Gesundheits- und Pflegebereich, so Schuch weiter. Die Personalnot in Pflege und Betreuung löse man nicht mit dem Zivildienst, sagte der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, René Springer. Das habe Planungsunsicherheit für die Träger und die jungen Menschen gebracht, so Nanni. Die Freiwilligendienste böten dafür eine gute Grundlage, die es weiter auszubauen gelte.Die SPD-Fraktion hingegen äußerte sich kritisch.