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Auch AMD zieht die Preisen an: Radeon-Grafikkarten werden teurer
['Martin Gerke']
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Demnach sollen die sogenannten GPU-Kits, die Grafikchip und Videospeicher umfassen und an die Boardpartner geliefert werden, ab diesem Monat mindestens zehn Prozent teurer werden.
Die höheren Einkaufspreise treffen dabei in erster Linie die Grafikkartenhersteller, die auf Basis der Chips und Speicherpakete ihre eigenen Modelle entwickeln und produzieren.
Neben Grafikprozessor und Speicher fließen unter anderem auch Platinen, Kühlsysteme, Spannungsversorgung, Fertigung und Logistik in die Preisgestaltung der Hersteller ein.
Branchenexperten gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Grafikspeicher aufgrund des weltweiten Ausbaus von KI-Rechenzentren hoch bleiben wird.
Entsprechend rechnen viele Marktteilnehmer auch damit, dass die Engpässe auf dem Speichermarkt und der daraus resultierende Preisdruck noch bis mindestens 2028 anhalten könnten.