None
DE
Malaria schädigt Fresszellen in der Milz dauerhaft
[]
Pressemitteilungen - idw - Informationsdienst Wissenschaft
Instanz: TeilenTeilen:Malaria schädigt Fresszellen in der Milz dauerhaftKatrin Piecha Dezernat 8 - HochschulkommunikationRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn04.08.2026 17:00Makrophagen, die im Knochenmark gebildet werden, können die Funktion embryonaler Fresszellen nur bedingt übernehmen.
Das zeigt eine Studie der Universität Bonn und des Peter Doherty Institute for Infection and Immunity der University of Melbourne.
Die Forschenden haben nachgewiesen, dass eine Malaria-Infektion residente CD163-Makrophagen in der Milz dauerhaft schädigt, die für die Reinigung des Blutes und das Recyceln von Eisen zuständig sind und darüber hinaus mit weiteren Zellen der Immunabwehr kommunizieren.
„Diese Struktur sorgt dafür, dass die Immunzellen in der Milz die Signale erhalten, die sie zur Bekämpfung von Bakterien und Viren benötigen.
„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine einzelne Malaria-Episode einen bleibenden Abdruck im Immungedächtnis, in der Antigenfilterung und im Eisenstoffwechsel der Milz hinterlassen kann“, sagt Elvira Mass.