Weil immer weniger Menschen akustische Klaviere kaufen, ist Hecher einer der Letzten seiner Profession. Und der baute zuletzt Stellen ab: Im Februar wurden rund zehn Mitarbeiter, also etwa acht Prozent der Belegschaft, gekündigt. Viele hätten aber falsche Vorstellungen vom Beruf des Klavierbauers, so Hecher: „Es ist ein Knochenjob.“ „Wenn hier etwas fehlt, müssen wir es selber nachbauen“, erklärt Hecher und deutet auf eine herausgelöste Klaviertastatur. Auch ein Flügel, auf dem Beethoven spielte, war bereits in Hechers Klavier-Atelier – eine „Restaurierleiche“, wie er erklärt.