Dieser kam von der Ukraine und wird von anderen Staaten wie Bangladesch unterstützt. Und im Juni reiste Schellhorn zur Unesco nach Paris. Doch das hatte der Gemeinderat schon 2017 beschlossen – und das Heumarkt-Projekt explizit von diesem Verbot ausgenommen. Ratloses Schweigen, dann wird ohne weitere Diskussion abgestimmt: Die Mehrheit der 21 Stimmberechtigten votiert für den Antrag der Ukraine, darunter jene Staaten, die im Mai Wiens Bürgermeister besucht haben. Aber wie man in Südkorea gesehen hat: Der fragwürdige Umgang mit dem Thema kann eine Institution nachhaltig beschädigen – und eine Stadt verändern.