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Warum „Ja heißt Ja“ Frauen noch besser schützt als „Nein heißt Nein“
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FALTER.at
Dieser Fall von „virtueller Vergewaltigung“ in Deutschland folgt auf den Pelicot-Prozess in Frankreich – Gisèle Pelicot wurde von ihrem ehemaligen Ehemann jahrelang betäubt und von einer Gruppe von Männern vergewaltigt.
Über Jahrzehnte hatte er junge Frauen und Kinder vergewaltigt, einem Missbrauchsring zur Verfügung gestellt, und das alles im Dunstkreis von Prinzen und Präsidenten.
Frauen, die sich öffentlich für Frauenrechte einsetzen, sehen sich online mit brutalsten Beschimpfungen konfrontiert.
Lunz fordert heute aber bereits ein „Ja heißt Ja“, da Opfer in Schockstarre oft nicht für sich sprechen können: „Nur ein ausdrückliches ,Ja‘ soll für die Einvernehmlichkeit sexueller Handlungen ausreichen.“
AnzeigeEinen Teilerfolg können die Autorinnen verbuchen: Der deutsche Bundesrat hat im Juli mehrheitlich einem Entschließungsantrag zugestimmt, der die Regierung auffordert, das Prinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht einzuführen.