AnzeigeDer Attentäter von Berlin war noch nicht gefasst, da telefonierte der Spiegel schon mit dessen Vater. Sein Sohn sei „liebevoll“ gewesen, er müsse einer „Gehirnwäsche“ unterzogen worden sein, gab der Vater von Abdul B. zu Protokoll. Einen nahen Verwandten mit einem Verbrecher auf der Flucht zu behelligen, der weder verantwortlich ist noch die Lage einschätzen kann, wird in Medienkreisen als „Witwenschütteln“ bezeichnet. Das Vorgehen des Spiegel erinnert an das österreichische Wochenmagazin Profil. Reporter klingelten unmittelbar nach dem Attentat in einer Grazer Schule im Juni 2025 an der Wohnungstür der Mutter.