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Fluchtgefahr ignoriert?: Justizfarce um untergetauchten syrischen Folterer
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FALTER.at
Was für ein vorbildlich geführtes Gerichtsverfahren.
Und was für ein übler Nachgeschmack, der nun davon zu bleiben droht.
Anfang Juni wurden am Landesgericht Wien zwei nach Österreich geflüchtete Schergen der syrischen Assad-Diktatur – ein Geheimdienstgeneral und ein Polizeikommandant – zu jeweils acht Jahren Haft verurteilt.
Ein Schöffensenat sprach die beiden (nicht rechtskräftig) schuldig, für die brutale Misshandlung von Häftlingen verantwortlich zu sein.
So bleibt für sie die Erkenntnis, dass die Justiz im Westen nicht ernst zu nehmen ist.