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Kritik Film: „Lebensansichten eines Huhns“ – Sie will doch nur brüten
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FALTER.at
So zeigt es der in der griechischen Provinz angesiedelte Film „Lebensansichten eines Huhns“ (im Original: „Kota“) des Ungarn György Pálfi anfangs in einer dokumentarischen Sequenz.
Sie entkommt der Fahrt zum Schlachter, übersteht zahlreiche Gefahren und findet auf dem Hinterhof eines ehemaligen Restaurants ein neues Zuhause.
AnzeigeMitunter vermenschlicht Pálfi seine Protagonistin – die von acht Hennen verkörpert wurde – zu sehr, lässt sie etwa traurig auf das Frühstücksrührei blicken, das sie nicht ausbrüten durfte.
Am besten funktioniert seine Gegenüberstellung von Mensch und Tier, wenn die Brutalität beider Lebenswelten unbewertet parallelgeführt wird.
„Sie fressen einander, ohne zu zögern“, sagt der hiesige Mafiaboss über die Hühner– aber natürlich ist damit der Homo sapiens gemeint.