Denn auf der Anlagebank des Stuttgarter Landgerichts saßen neben drei Männern aus dem Sicherheitsgewerbe auch zwei ehemalige Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn, die auch den Stuttgarter Fall geführt hat, spricht von einem «kriminellen Datenleck» und einem Bestechungssystem. Die Urteile gegen die Männer und die Frau sind nach seinen Angaben auch ein «Beitrag zur Korruptionsbekämpfung». Dabei stießen Ermittler auf ein mögliches Datenleck und Hinweise auf Bestechung. Nach ihrer Überzeugung sind die mutmaßlichen Auftraggeber des Anschlags von Tamm dieselben Männer, die auch im Stuttgarter Korruptionsverfahren auf der Anklagebank saßen.