Die mit dem Irankrieg gestiegenen Kerosinpreise und ein einwöchiger Streik im April haben die Lufthansa im zweiten Quartal schwer belastet. Trotzdem verdiente die Lufthansa von ‌April bis ⁠Juni weniger als von Analysten erwartet. Die Lufthansa begründete dies damit, dass das zweite Quartal »von Krisen und geopolitischen Unsicherheiten« sowie von »hohen Kerosinpreisen« geprägt war. Unterm Strich erzielte die Lufthansa nur noch einen Gewinn von 123 Millionen Euro, da Bewertungs- und Steuereffekte das Ergebnis zusätzlich belasteten. In der Luftfracht und der Flugzeugwartung steigerte die Lufthansa den Betriebsgewinn.