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Bespitzelung im Rathaus: Bürgermeister spioniert Sekretärin aus – 7.200 Euro Strafe
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DIE ZEIT | Nachrichten, News, Hintergründe und Debatten
Nach der Bespitzelung seiner Sekretärin mit einer Videokamera ist ein früherer Bürgermeister aus Oberbayern zu einer Geldstrafe von 7.200 Euro verurteilt worden.
Nach einem Jahr flog die Spitzelaktion im Oktober 2025 auf, die Polizei durchsuchte das Rathaus und die Wohnung des Bürgermeisters.
Damit wurde die Tat als solche eingeräumt und der Schuldspruch wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes wurde rechtskräftig.
In dem Verfahren hatte der Ex-Bürgermeister erklärt, dass seine Mitarbeiterin einen politischen Konkurrenten unterstützt habe.
Es sei zu einem Shitstorm mit Beleidigungen auch gegen die Angehörigen des Bürgermeisters gekommen, es habe «teils Vernichtungskampagnen» gegeben.