Die Angeklagte habe ihr Leben der Pflege der Tochter gewidmet: „Sie hat ihre Bedürfnisse zurückgesteckt. Als der Sohn die Entscheidung zum Pflegeheim traf, war sie überzeugt, dass ihre Tochter abgeschoben werden würde. Und dass die Tochter nicht die Pflege und Hilfe bekomme, die sie brauche.“ Denn: Die Tochter kann nur die einfachsten Worte, nur die einfachsten Tätigkeiten machen. Und auf die Frage, ob ihr klar sei, dass sie für ihre Tochter den Tod entschieden habe, nickte die 86-Jährige.