Der Hüftschwung geht noch immerStolz steht er die gut 90 Minuten seines wegen der Hitze leicht verkürzten Sets, der Barhocker wird nur sehr selten zum Anlehnen verwendet und dient vornehmlich der psychischen Sicherheit und inneren Beruhigung. Dass Jones nicht nur düsteres Songwritertum und den Blues besonders gut beherrscht, beweist er am Ende seines regulären Sets. Dazu braucht es nicht die vielen ehrlich gemeinten „Dankeschöns“, die er seinem mit ihm mitgealterten Publikum demütig entgegenwirft. Wenn Tom Jones auf sich und seine Stimme achtet, wird er auch noch in fünf Jahren für Live-Furore sorgen. Dass die „Sexbomb“ mittlerweile stark ergraut und faltig ist, macht nix.