Abgesehen von der zerebralen Amyloidangiopathie (ß-Amyloid-Ablagerung in Hirngefäßen) und der Insuffizienz des glymphatischen Systems spielen metabolische Störungen wie z.B. „Auch für Menschen mit Diabetes und Alzheimer-Demenz mit leichten kognitiven Störungen kommt die Therapie infrage“, sagt Neurologe Prof. Dr. Joachim Röther. Aus Sicht der Stiftung DHG wird sich in absehbarer Zeit das Verständnis der klinisch leitenden Prinzipien in der Diabetologie grundlegend ändern. „Die Senkung des kardiovaskulären Risikos allein wird nicht mehr ausreichen“, prognostiziert Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe. Mit Fokus auf Prävention, Diagnostik und Therapie demenzieller Erkrankungen werde der Erhalt kognitiver Fähigkeiten künftig für den therapeutischen Fortschritt bei verlängerter Lebenszeit von Patienten entscheidend sein.