Die neuen US-Zölle von zehn bis 12,5 Prozent waren am 24. Juli in Kraft getreten. Die Trump-Regierung begründet die Aufschläge mit einem angeblich unzureichenden Vorgehen der Länder gegen Zwangsarbeit. Obwohl etwa die Europäische Union Zwangsarbeit verbietet, gilt für sie ein allgemeiner Zollsatz von zehn Prozent. Kalifornien, New York und weitere demokratische Bundesstaaten argumentieren in ihrer Klage, die zugrunde liegenden Untersuchungen gegen die Handelspartner seien nur ein »Vorwand« und ein »rechtswidriger Versuch, uneingeschränkte Zollbefugnisse auszuüben«.