Verteidigung wartete mit anderer Version aufDie Verteidigung schilderte einen ganz anderen Ablauf der Geschehnisse. Seine Mandantin sei aufgebracht gewesen, weil ihr die Fernsehsendung der Mutter missfiel, und sei daraufhin spazieren gegangen – wobei sie sich im Dickicht verirrte und dabei die Kratzer im Gesicht zuzog. Zuhause zwischen sechs und acht Uhr morgens angekommen, habe die halb offene Schlafzimmertür sie nicht misstrauisch gemacht – sie sei stattdessen mit dem Hund Gassi gegangen, um die Mutter ausschlafen zu lassen. Erst als es weiterhin still blieb, sei sie ins Zimmer gegangen – und habe die Mutter tot im Bett vorgefunden, daneben ein Asthmaspray.