»Das bedeutet, dass Informationen über die Vergangenheit von den Befragten – in diesem Fall Jugendlichen – erhoben wurden, was mit Verzerrungen einhergehen kann, da die Ergebnisse durch das Gedächtnis beeinflusst werden.« Die Professorin kritisierte zudem, dass die Forschenden nicht transparent gemacht haben, wie sie den speziell für die Studie entwickelten Fragebogen ausgewertet haben. Weiterhin würde aus der Studie nicht deutlich, warum sich die Forschenden ausgerechnet für diese drei Fächer und nicht andere entschieden hätten. »Angesichts dieser Situation wird ein Verbot der Nutzung von Technologie die damit verbundenen Probleme nicht lösen«, meint sie. »Im Gegenteil: Wir müssen eine Bildung fördern, die auf den realen Kontext, in dem wir leben, zugeschnitten ist; wir müssen die Menschen schulen und dazu anleiten, den Umgang mit Technologie zu beherrschen.«