Instanz: TeilenTeilen:Aufbau der Universitätsmedizin Lausitz in Rekordtempo gelungenAnne Nachtigall Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitMinisterium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (Brandenburg)03.08.2026 13:33Fünf Jahre nach den Empfehlungen der Expertenkommission steht der Studienstart bevorHeute vor genau fünf Jahren legte die Expertenkommission unter Leitung von Prof. Dr. Karl Max Einhäupl der Brandenburgischen Landesregierung ihre Empfehlungen zum Aufbau der Universitätsmedizin in der Lausitz vor. Ausgangspunkt für die Gründungsüberlegungen war eine dreifache Herausforderung: der Strukturwandel in der Lausitz nach dem Kohleausstieg, die Sicherung der Gesundheitsversor-gung in einer ländlich geprägten wie alternden Region, und der Ausbau von Wissenschaft und Forschung zu neuen Wachstumstreibern für die Lausitz. Die Lausitz soll damit nicht nur neue Versorgungskonzepte an-wenden, sondern selbst Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des deutschen Gesundheits-systems hervorbringen. Mehrere frühere Mitglieder tragen inzwischen unmittelbar Verantwortung bei der MUL-CT: Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey ist Gründungsvorständin Wissenschaft, Martin Peuker Digitalisierungsvorstand der MUL-CT und Prof. Dr. Pascal Berberat Mitglied der Gründungskommission. Der Exper-tenkommission, die 2021 die Empfehlungen zum Aufbau der Universitätsmedizin erarbeite-te, gehörten an: Prof. Dr. Karl Max Einhäupl (Vorsitz), Thomas Barta, Prof. Dr. Pascal Ber-berat, Prof. Dr. Reinhard Busse, Prof. Dr. Simone Fulda, Ulrich Hörlein, Stephanie Kai-ser, Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Helmut Schiffer und Prof. Dr. Lothar Wieler.