Solange die "Aggression" der USA andauere, werde sich an der Situation nichts ändern, heißt es weiter. Die zentralen Streitthemen - die Kontrolle über die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz und das Schicksal des iranischen Atomprogramms - sind inhaltlich höchst komplex und die Interessen der Konfliktparteien gegenläufig. Einzige Ausnahme sei Außenminister Abbas Araqchi, der auf Pilgerreise im Irak sei. Vor Beginn des Iran-Krieges liefen fast 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssigerdgas-Transporte über die Wasserstraße, die der Iran weitgehend gesperrt hat. Mitte Juni einigten sich die Vereinigten Staaten und die Islamische Republik auf ein Rahmenabkommen, das inzwischen aber Makulatur ist.