Macht es für die spätere Karriere als Jurist einen Unterschied, an welcher Universität man seinen Abschluss erworben hat? "Für uns ist die Universität, von der der Bewerber oder die Bewerberin kommt, nur ein kleines Puzzleteil im Rahmen des Auswahlprozesses", sagt Ulrike Lehbrink, HR-Leiterin bei der internationalen Wirtschaftskanzlei Noerr. "Eine gute Note ist für uns ein Zeichen, dass der Jurist oder die Juristin das Handwerk besonders gut beherrscht", erklärt Lehbrink. "Ich sehe bei den meisten unserer Mandanten keine Tendenz, die eine oder andere Universität zu bevorzugen", sagt die Personalberaterin. Alami rät, bei der Auswahl der Universität auf Schwerpunktbereiche, Examensvorbereitung, Betreuungsangebote, Studienbedingungen, Lebenshaltungskosten, persönliche Belastung, Netzwerk und Praktikumsmöglichkeiten zu achten.